Die Spielzeit für Livemusik

Eine Veranstaltung ohne Location und schönes Ambiente? Ein Event ohne Essen und Getränke? Oder ein Fest ohne Planung und das passende Outfit? Da sind wir uns alle wahrscheinlich einig. Ohne diese Dinge gehts nicht und das lassen wir uns richtig was kosten, oder? Doch wie sieht es mit Entertainment und im Speziellen mit Musik auf einer Party aus? Braucht man die überhaupt und wenn ja wann, wie lang und in welcher Intensität?

Das Experiment: Lasst uns einen Versuch zur Wirkung von Musik auf die Stimmung machen. Auf der nächsten Feier oder beim künftigen Barbesuch achtest du mal auf die Menschen und deren Interaktion untereinander. Im Hintergrund spielen ein DJ oder Entprima Live zum Anlass passende Musik. Vielleicht läuft auch nur eine Playlist. Aber alles relativ leise und nicht aufdringlich. Eben genauso, dass sich die Menschen ganz gechillt unterhalten können. Jetzt drehst du mal den Volume-Knopf nach links, nicht zu schnell, Stück für Stück und immer leiser. So lange bis keine Musik mehr zu hören ist. Dann warte ab und beobachte was passiert. Die ersten werden unruhig und fangen an auf ihren Stühlen hin und her zu rutschen. Andere schauen sich um, weil irgendwas komisch ist. Gespräche werden unsanft unterbrochen, weil gerade etwas passiert ist, was die angenehme Atmosphäre gestört hat. Nur was ist dieses Was? Bis dann einer aufsteht, zum Barkeeper geht und ihn höflich darum bittet doch die Musik wieder anzustellen. Dann ist alles in Butter und jeder versinkt wieder in seine Gespräche. Gleiches kannst du im Übrigen mit der Beleuchtung ausprobieren. Aber frage vorher den Veranstalter um Erlaubnis. Nicht, dass du noch aus dem Club fliegst. ;-D Fazit: „Ist die Musik aus, gehen alle nach Haus.“ Können wir uns also darauf einigen, dass Musik eine gewisse Relevanz für das Wohlbefinden der Gäste hat? Ja? Ja. Sehr gut.

Weniger ist mehr: Nur irgendwann machen auch andauernde chillige Klänge träge. Irgendwann ist auch alles erzählt und man ist auf dem neusten Stand seiner Gesprächspartner. Es empfiehlt sich also, weitere Programmpunkte wie Einlagen, Reden oder Spiele einzubringen, um die Leute bei Laune zu halten. Hier sollte man allerdings auf die jeweilige Länge, den Zeitpunkt und das richtige Maß achten. Weniger ist da manchmal mehr.

  • Warum Länge? Ein 20 Minuten andauerndes Didgeridoo-Solo, eine 45-minütige biografische Power-Point-Präsentation oder zahlreiche und langwierige Gesellschaftsspiele sind wirklich „Gift“ für einen ausgewogenen Eventablauf. Deshalb, in der Kürze liegt die Würze.
  • Warum Zeitpunkt? Wird das Tanzen durch sich wiederholende zu servierende Mahlzeiten oder durch das Abarbeiten von unablässigen Highlights stetig unterbrochen, reist die Partystimmung immer wieder ab. Im Verlaufe des Abends wird es so mit jedem Male schwieriger die Gäste für weitere Runden auf die Tanzfläche zu ziehen. Vielleicht ist zu späterer Stunde ein Flying-Buffet eine gute Idee. Die Einlagen von Freunden und Familie passen zeitlich ganz gut vor dem Tanz- und Partyteil.
  • Warum Maß? „Vom zu viel von allem“ in zu kurzen Zeitabständen werden die Leute auf Dauer müde. Jede einzelne Darbietung kann man gar nicht so richtig erfassen. Wir empfehlen deshalb, eine emotionale, kulinarische und hochprozentige Druckbetankung zu vermeiden, denn viel hilft nicht immer viel. Der Rat von erfahrenen Eventplanern ist da sicher Gold wert. Für eure Hochzeitsplanung können wir euch z. B. smartWed – clever heiraten und die zugehörigen Gutscheinbücher empfehlen.

Die Folgerungen daraus: Unsere Erfahrung hat gezeigt, dass Livemusik von vier bis sechs Stunden am Stück für das Ohrwohl, die Tanzbeine bzw. für den emotionalen Spannungsbogen völlig ausreichend ist. * Eine Stunde Sektempfang, ein bis zwei zum Abendessen und dann zwei bis drei zum richtig Abtanzen haben sich als sehr angenehm für alle Beteiligten erwiesen. Im Übrigen ist es so, dass sich nach fünf Stunden Singen, Spielen, Show und Moderation ganz natürliche Ermüdungserscheinungen im Körper einstellen. Faustformel: Eine Stunde auf der Bühne performen sind energetisch in etwa gleichzusetzen mit zwei Stunden Büroarbeit. Einfach ausgedrückt, ab einem bestimmten Punkt ist man einfach platt und leergezogen. Das soll kein Jammern sein. Im Gegenteil. Wir spielen mit offenen und fairen Karten. Eine überzeugende und mitreißende Performance erfordert 100 % an Energie. Das ist unser Anspruch, daran wollen wir gemessen und gegenüber unseren Kunden, Gästen und dem Publikum gerecht werden. Für Livemusik empfehlen wir:

  • Zeremonie / festlicher Akt: 1 Stunde
    + ca. 1,5 h Sektempfang
  • Privatfeier / Firmenfeier:
    Dinner: 1-2 Stunden
    Party / Tanz: 2-3 Stunden

* Please don’t stop the music: Das Fest beginnt früher und dauert länger? Endet die Party dann mit eurem letzten Ton? Ist es ab diesem Zeitpunkt still? Natürlich nicht. Da würden wir uns ja selber widersprechen. Solange das Fest dauert, muss auch die Musik den Raum mit Klang erfüllen. In diesen Fällen teilen wir uns das Event zu gern mit dem DJ-Paar und unseren Freunden DJ Ediz S. & DJane Gaby P. von event24muc. Echtes Teamwork mit 200 % Songvielfalt. Wir schaffen gemeinsam fließende musikalische Übergänge, ohne dabei stille Pausen entstehen zu lassen.

Probiere es aus. Und wir sind immer nur einen Anruf oder eine E-Mail weit entfernt. #miteinanderreden 😉

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